Introvisionäre unter sich – Klassentreffen in Hamburg – Wiedersehen und lebhafter fachlicher Austausch

Ein „Klassentreffen“ in Hamburg, in lockerer Atmosphäre, verbunden mit fachlichem Austausch, so hat es das Event-Team in der Vorbereitungsphase des Introvisionstages im letzten Jahr genannt. Gesagt, getan.

Im letzten Jahr und in diesem Jahr stand im Fokus unserer Aufmerksamkeit: Sich wiedersehen, neue Menschen kennenlernen, klönen, fachlicher Austausch, neue Ideen entwickeln, Introvision in Theorie und vor allem in der Praxis erleben, das macht unser Treffen zum Mitsommer aus. Denn die Introvision nach Angelika C. Wagner und weiteren Forschenden aus Hamburg lebt und entwickelt sich nicht nur in Veröffentlichungen oder Studien weiter, sondern auch durch Begegnung. Das war der Begründerin Angelika C. Wagner stets ein großes Anliegen. Grund genug für uns, den Introvisionstag in 2026 wieder durchzuführen und als festes Angebot unseres Bundesverbandes zu etablieren.

Denn nicht nur die Forschenden entwickeln die Methode mentaler Selbstregulation weiter, sondern wir alle, die diese achtsamkeitsbasierte Methode praktizieren – als Berater:in oder Anwender:in.

Der jährliche Introvisionstag unseres Bundesverbandes in Hamburg ist dafür unser Forum, wo persönliche Begegnung möglich wird. Unsere schön(st)e Stadt Hamburg zeigte sich wieder von ihrer Sonnenseite.

Perspektivwechsel in der Introvision und in der Kunst

Unser Leitthema in diesem Jahr: Perspektivwechsel in der Introvision – inspiriert vom Perspektivwechsel in der Kunst.

Ausgangspunkt dafür war am Samstag ein Besuch in der Kunsthalle Hamburg, mit einer Führung durch die Dauerausstellung sowie die Ausstellung mit Edvard Munch und Maria Lassnig, zwei Künstler aus unterschiedlichen Zeiten „im Dialog“. Lassnig hat sich mit den für uns in der Introvision sehr bekannten abstrakten Begriffen wie Zweifel und auch Innenschau auseinandergesetzt und sie visualisiert – für manche von uns eher befremdlich, andere von uns waren fasziniert. Unser visueller Sinn war am Samstag morgen also besonders gefordert und von manch berühmtem Bild in seinen Bann geschlagen wie das Ölgemäde „Mädchen auf der Brücke“ von Edvard Munch aus dem Jahr 1901 (links), das auch mit Perspektivwechsel spielt, oder das berühmte Bild „Nana“ von Édouard Manet aus dem Jahr 1877, grandios.

Im Dialog in der Speicherstadt

Voller Sinneseindrücke, erlaufener Perspektivwechsel und erforschter Bilddeutungen in der Kunsthalle ging es dann weiter quer durch die Hamburger Innenstadt zum Dialoghaus in der Speicherstadt. Wie im letzten Jahr erwarteten uns dort wieder einige spannende Workshop-Stunden in großzügigen Räumlichkeiten mit Blick auf den Fleet, der regelmäßig von Barkassen angefahren wurde. Gemeinsam haben wir an Zukunftsperspektiven für die Introvision gearbeitet, welchen Nutzen sie für die Menschen hat, welche Bereicherung sie für so viele von uns geworden ist, aus dem Leben oft nicht mehr wegzudenken.

Danke an alle unsere Verbandsmitglieder und Gäste, die den diesjährigen Introvisionstag mit ihren Perspektiven, Ideen und Beiträgen so bereichert haben. Wer nicht dabei sein konnte, hat im kommenden Jahr eine neue Gelegenheit:

Nächster Mittsommertreff: Samstag, den 19. Juni 2027. SAVE THE DATE!

Bildergalerie

Ein paar Foto-Eindrücke von unserem Introvisionstag gibt es in unserer Bildergalerie.

 

Beitragsfoto (Speicherstadt): Angela Rohde
Fotos Bildergalerie: Introvision e.V.